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Im zweiten Ziel der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung kann man damit beginnen, die anderen Kinder und Eltern im Kindergarten kennen zu lernen – und im Blick auf die ganze Gruppe etwas von der Vielfalt an Familienkulturen erfahren (Ziel 2), die in jedem Kindergarten repräsentiert ist. Bei der Repräsentation von Vielfalt gilt im Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung das didaktische Prinzip „Von den Gemeinsamkeiten zu den Unterschieden“ . Anzusetzen ist immer an Erfahrungen oder Merkmalen, die alle teilen: Jedes Kind hat einen Namen, hat eine Familie, hat Freunde, hat mal Angst. Von hier aus können die Unterschiede besprochen werden, z.B. die unterschiedlichen Erfahrungen mit dem eigenen Namen. Manche werden wegen ihres Namens gehänselt, manche erleben, dass er immer falsch ausgesprochen wird und wieder andere sind stolz auf ihren Namen, denn es ist der ihrer Oma oder er hat die Bedeutung „die Königliche“! Ein solches Thematisieren von Vielfalt unterscheidet sich wesentlich von „touristischen“ Ansätzen, die in der interkulturellen Arbeit nach wie vor verbreitet sind: Gemeint ist die vorübergehende Beschäftigung mit einer „anderen Kultur“, etwa in Projektwochen, die in der Art eines touristischen Ausflugs etwas „Typisches“ erfahrbar machen sollen, wonach man wieder zum „Normalbetrieb“ zurückkehrt, häufig mit weiteren Stereotypen und gefestigten Vorurteilen über „die Anderen“. In der vorurteilsbewussten Arbeit ist die Vielfalt das „Normale“, das im Alltag thematisiert werden muss. Geschieht dies, so über das genaue Beschreiben und Kennenlernen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
 
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  Kindern den Umgang mit Vielfalt ermöglichen (Projektmaterialien 2006, 4 S) (37 KB)
     
   
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Dokumentation der Fachtagung Gleichheit und Differenz im Leben von Kindern und in pädagogischen Einrichtungen im Juni 2008 Ziel 1: Kinder in ihrer Identität stärken
Die Kita vorurteilsbewusst leiten Ziel 2: Vielfalt kennen lernen und Empathie entwickeln
Kleine Kinder und Vorurteile Ziel 3: Kritisch werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung
Sprachliche Bildung Ziel 4: Aktiv werden gegen Einseitigkeiten, Vorurteile und Diskriminierung
Vorurteilsbewusste Bildung und Trägerqualität Zusammenarbeit mit Eltern
unterstützt von
BMFSFJVielfalt tut gut
Bildung konsequent inklusiv
Unbedingt vormerken!
Kinderwelten Abschlusstagung am 11. Juni 2010
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Kurs 2010 - 2012
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Handbuch Kinderwelten

Vielfalt als Chance - Grundlagen einer vorurteilsbewussten
Bildung und Erziehung

"Mit Kindern ins Gespräch kommen"

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Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen. Handbuch für die Fortbildung
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