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Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung kann nur gemeinsam mit Eltern gelingen. ErzieherInnen sind auf ihre Erfahrungen und Sichtweisen angewiesen, denn in Bezug auf Familienkulturen sind sie die Experten. In ihrem Anti-Bias-Ansatz formuliert Louise Derman-Sparks folgende Ziele für die Zusammenarbeit mit Eltern:
 
1.   Einen echten Dialog zwischen ErzieherInnen und Eltern herstellen, in dem man
über die unterschiedlichen Perspektiven offen diskutiert und
Klärungen, Verständigung und Lösungen anstrebt, die für beide Seiten akzeptabel sind.
 
2.   Informationen zur Verfügung stellen, die Eltern bewusster machen,
wie kleine Kinder Identität in Bezug auf Herkunft und Geschlecht entwickeln und
wie Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung usw. die gesunde, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern beeinträchtigt.
 
3.   Einen geschützten Rahmen zur Verfügung stellen, in dem sich Eltern untereinander über die Fragen austauschen, die durch die vorurteilsbewusste Arbeit aufgeworfen werden, so dass sie zunehmend Anti-Bias-Sichtweisen in ihre eigene Erziehungspraxis einbeziehen können.
 
4.   Kinder in ihrer Entwicklung stärken, indem ErzieherInnen und Eltern gemeinsam auftretende Probleme lösen und sich gegenseitig unterstützen.
 
5.   Eltern in die Entwicklung, Umsetzung und Auswertung des pädagogischen Konzepts einbeziehen.
 
Zuerst geht es darum, mit Eltern in den Dialog zu kommen. Im Projekt sind Elterngesprächskreise über Erziehungsfragen vorgesehen, die wir in Kooperation mit dem Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. durchführen. Darüber hinaus werden Eltern aktiv in Eltern-Projektgruppen, die sich in den Kitas gründen.

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  Serap Şıkcan: Im Dialog mit Eltern. Elterngesprächskreise über Erziehungsfragen (108 KB)
     
   
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Dokumentation der Fachtagung Gleichheit und Differenz im Leben von Kindern und in pädagogischen Einrichtungen im Juni 2008 Ziel 1: Kinder in ihrer Identität stärken
Die Kita vorurteilsbewusst leiten Ziel 2: Vielfalt kennen lernen und Empathie entwickeln
Kleine Kinder und Vorurteile Ziel 3: Kritisch werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung
Sprachliche Bildung Ziel 4: Aktiv werden gegen Einseitigkeiten, Vorurteile und Diskriminierung
Vorurteilsbewusste Bildung und Trägerqualität Zusammenarbeit mit Eltern
unterstützt von
BMFSFJVielfalt tut gut
Bildung konsequent inklusiv
Unbedingt vormerken!
Kinderwelten Abschlusstagung am 11. Juni 2010
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Kurs 2010 - 2012
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