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Respekt für die Vielfalt und das Nichtakzeptieren von Diskriminierung und Einseitigkeiten bezieht sich im Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung auch auf die Sprache(n) der Kinder und ihrer Familien. „ Sprachen werden diskriminiert und Diskriminierung findet häufig einen sprachlichen Ausdruck “ – für diesen Zusammenhang hat Kinderwelten in der Debatte um „Sprachförderung“ sensibilisiert und gleichzeitig aufgezeigt, was dies für die Unterstützung sprachlicher Bildungsprozesse von Kindern bedeuten kann. Bei der vorurteilsbewussten Gestaltung der Lernumwelt in der Kindertageseinrichtung wird die Sprachenvielfalt hörbar und sichtbar gemacht, um Kindern Wertschätzung für sprachliche Kompetenzen zu zeigen, sowohl für die eigenen als auch für die der anderen. Sprachenvielfalt wird zu einem reichen Feld von Entdeckungen: Der frühe Sprachvergleich, den Kinder in einem mehrsprachigen Kontext von sich aus vornehmen, fördert metasprachliches Bewusstsein und kognitive Flexibilität. Die Erfahrung, dass das Mitgebrachte respektiert wird, ist auch im Bereich von Sprache eine wichtige Voraussetzung für weitere Bildungsprozesse. Die dialogische Gestaltung der Interaktion mit den Kindern auf der Grundlage der Ziele und Prinzipien Vorurteilsbewusster Bildung stimuliert Kinder auch und insbesondere in ihren sprachlichen Bildungsprozessen. Dass sie gemeint sind, dass sie mitreden können, dass ihre Äußerungen relevant sind, dass sie vor Abwertung und Ausgrenzung geschützt sind oder sich zur Wehr setzen können, all dies wird insbesondere im Medium von Sprache zum Ausdruck gebracht, ausgetauscht und reflektiert: „Vorurteilsbewusste Praxis ist sprachförderlich!“ Das Projekt unterstützt Konzepte ganzheitlicher Sprachförderung und gibt Trägern und Fachkräften fachliche Rückenstärkung, um Fördermaßnahmen zu widerstehen, die in negativer Weise verschult und defizitorientiert angelegt sind und Aussonderung noch verstärken.

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  Petra Wagner: Sprachliche Bildung und gesellschaftliche Ausgrenzung. (99 KB)
Das Besondere an sprachlichen Bildungsprozessen und Anforderungen an Kindertageseinrichtungen.
     
   
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Dokumentation der Fachtagung Gleichheit und Differenz im Leben von Kindern und in pädagogischen Einrichtungen im Juni 2008 Ziel 1: Kinder in ihrer Identität stärken
Die Kita vorurteilsbewusst leiten Ziel 2: Vielfalt kennen lernen und Empathie entwickeln
Kleine Kinder und Vorurteile Ziel 3: Kritisch werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung
Sprachliche Bildung Ziel 4: Aktiv werden gegen Einseitigkeiten, Vorurteile und Diskriminierung
Vorurteilsbewusste Bildung und Trägerqualität Zusammenarbeit mit Eltern
unterstützt von
BMFSFJVielfalt tut gut
Bildung konsequent inklusiv
Unbedingt vormerken!
Kinderwelten Abschlusstagung am 11. Juni 2010
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MultiplikatorInnen für vorurteils­bewusste Bildung und Erziehung
Kurs 2010 - 2012
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Handbuch Kinderwelten

Vielfalt als Chance - Grundlagen einer vorurteilsbewussten
Bildung und Erziehung

"Mit Kindern ins Gespräch kommen"

Ein Film für die pädagogische Praxis sowie für die Aus- und Fortbilung

Macker, Zicke, Trampeltier...
Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen. Handbuch für die Fortbildung
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