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Kinder in ihrer Ich-Identität und in ihrer Bezugsgruppen-Identität zu stärken ist das erste Ziel Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung. Was ist damit gemeint? Die Stärkung eines Kindes in seiner Ich-Identität muss seine Identifikation mit den Bezugsgruppen berücksichtigen, in deren Mitte es aufwächst. Das bedeutet, den Begriff von Individualität zu erweitern um das, was die Familienkultur eines Menschen kennzeichnet. Die Familienkultur ist das ganz besondere Mosaik von Wertvorstellungen und Gepflogenheiten, von Alltagsgestaltung und Sinngebung, von Sprachgebrauch und Beziehungspflege, das mit dem Begriff „Nationalkultur“ nicht zu fassen ist.

Ein kleines Kind identifiziert sich zunächst mit seinen Bezugspersonen: Mit den Menschen, die zu seiner Familie gehören. Sie sind seine erste Bezugsgruppe. Im Kindergarten erlebt es eine weitere Gruppenzugehörigkeit, als Krippenkind oder als Kind in der „Sonnengruppe“ o.ä. Auch diese neue Umgebung wirkt als Spiegel: Sie sagt dem Kind nicht nur etwas über sich selbst, sondern auch über seine Familie. Wird ihm gespiegelt, dass es willkommen ist mit den Erfahrungen, die es von zuhause mitbringt, dass man ihm und seiner Familie Interesse entgegenbringt, dass sie zusammen etwas Wichtiges beitragen können und dass seine Gedanken und Gefühle zählen, so wird es sich bestätigt und gestärkt fühlen: „Ja, ich bin richtig, wie ich bin! Ich gehöre zu meiner Familie und ich gehöre hierher, beides ist richtig und gut.“

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  Kinder in ihrer Ich- und Bezugsgruppen-Identität stärken (27 KB)
     
   
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Dokumentation der Fachtagung Gleichheit und Differenz im Leben von Kindern und in pädagogischen Einrichtungen im Juni 2008 Ziel 1: Kinder in ihrer Identität stärken
Die Kita vorurteilsbewusst leiten Ziel 2: Vielfalt kennen lernen und Empathie entwickeln
Kleine Kinder und Vorurteile Ziel 3: Kritisch werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung
Sprachliche Bildung Ziel 4: Aktiv werden gegen Einseitigkeiten, Vorurteile und Diskriminierung
Vorurteilsbewusste Bildung und Trägerqualität Zusammenarbeit mit Eltern
unterstützt von
BMFSFJVielfalt tut gut
Bildung konsequent inklusiv
Unbedingt vormerken!
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