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Fachveranstaltung am
27.11.2008:
Was vorurteilsbewusste
Bildung und Erziehung zum Umgang mit Heterogenität in der Grundschule beitragen kann

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung verbindet das Recht auf Bildung mit dem Schutz vor Diskriminierung und beansprucht beides für alle Kinder. Seit 2000 gibt es den Ansatz als Praxiskonzept in Kindergärten. Erfahrungen und Anregungen zur Gestaltung der Lernumgebung, der Interaktion mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern und im Team liegen vor.

Im neuen KINDERWELTEN-Projekt beteiligen sich erstmals auch Grundschulen. Was hat der Ansatz vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung ihnen zu bieten? Welcher Art sind überhaupt die Herausforderungen in Bezug auf Gleichheit und Heterogenität in der Grundschule? Wie treten hier Einseitigkeiten, Vorurteile und Ausgrenzung in Erscheinung?

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung. Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, die an Grundschulen tätig sind, insbesondere in der Schulanfangsphase.

Zum herunterladen: Veranstaltungsprogramm, Anmeldebogen

Programm am Donnerstag, den 27.11.2008 von 15.00 bis 18.00 Uhr:


Zur Relevanz vorurteilsbewusster Bildung für die Grundschule
Petra Wagner, Projektleitung KINDERWELTEN

Was ist eine gute Schülerin, ein guter Schüler?
Prof. Dr. Gerold Scholz, Universität Frankfurt/M, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe

Diskussion im Weltcafé

Wir bitten Interessierte, sich im Projektbüro anzumelden (siehe Anmeldebogen ).

Ort der Veranstaltung: BildungsWerk in Kreuzberg, Cuvrystr. 34, 10997 Berlin (Nähe U-Bhf. Schlesisches Tor).

Das Projekt KINDERWELTEN „Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte für vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ vom BMFSFJ und der Bernard van Leer Foundation gefördert. Träger ist die Internationale Akademie an der Freien Universität Berlin. Laufzeit: 2007-2010. Bundesweit beteiligen sich 40 Kitas, 18 Erzieherfachschulen und bislang 8 Grundschulen in sieben Kompetenzkernen an der Implementation vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung.
Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Universität Wuppertal durchgeführt, im Rahmen des europäischen Projekts EULE.

In eigener Sache:
PraktikantInnen gesucht!

Wir suchen Studierende, die an Fachhochschulen oder Universitäten im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren wollen, mit den Schwerpunkten Kleinkindpädagogik, Vorschulische Erziehung, frühkindliche Bildungsprozesse und/oder Interkulturelle Erziehung. Wir bieten spannende Einblicke in die Koordination eines bundesweiten Projekts mit dem Fokus auf Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen. Neben der Unterstützung von Koordinationstätigkeiten, soll sich jede / jeder Praktikant/in einen eigenen Schwerpunkt erarbeiten, z.B. zu Mehrsprachigkeit, Sichtbarkeit von Familienkulturen in der Kita, Darstellung von Vielfalt in Kindertageseinrichtungen, Identitätsentwicklung kleiner Kinder, Kinderrechte, Zusammenarbeit mit Eltern oder Institutionelle Diskriminierung.

Sowohl semesterbegleitende als auch Blockpraktika sind möglich. Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von PraktikantInnen mit Migrationshintergrund.

Leider können wir Praktikantinnen nicht bezahlen, auch Zuschüsse zu Unterkunfts- oder Reisekosten sind nicht möglich.

Interessierte wenden sich bitte an: koordination@kinderwelten.net



unterstützt von
BMFSFJVielfalt tut gut
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