"Vielfalt ins Gespräch bringen mit Persona Dolls"
Persona Dolls sind ganz besondere Puppen. Sie stehen für Kinder unterschiedlichster Herkunft und Familienkultur. Sie bekommen ein Geschlecht, eine Hautfarbe, einen Namen, Eltern und vielleicht Geschwister, Freunde, eine Lebens- und Familiengeschichte und andere unverwechselbare Besonderheiten. Die Persona Dolls besuchen die Kindergruppe und die Kinder kommen an ihrem Beispiel über das eigene Erleben ins Gespräch. Sie lernen sich einzufühlen und sich auszudrücken. Mit Persona Dolls lassen sich auch schwierige Themen ansprechen: Ärger, Konflikte, Trauer. Auch Erlebnisse mit Ausgrenzung, Hänseleien und Ungerechtigkeit. Die Methode unterstützt die vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung im Kindergarten. Dieser Ansatz wurde als „Anti-Bias Approach“ in Kalifornien entwickelt. Er wird derzeit im Rahmen des Projekts KINDERWELTEN in Deutschland verbreitet und weiter entwickelt.
Das Projekt KINDERWELTEN bietet Fortbildungsreihen zur Einführung in die Methode der Arbeit mit Persona Doll auf der Grundlage der Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung an. Sie beziehen sich auf die ersten beiden Ziele der Vorurteilsbewussten Arbeit mit Kindern: Identitäten stärken und Erfahrungen mit Vielfalt ermöglichen. Vertiefungsfortbildungen für KollegInnen mit Vorerfahrung sind in Planung.
Termine stehen zur Zeit noch nicht fest. Bei Interesse bitte mit dem Projektbüro in Verbindung setzen: koordination@kinderwelten.net
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